Durch NIS-2 wird die Multifaktor-Authentifizierung (MFA) ab 2026 Pflicht für kritische Infrastrukturen – und schon heute zur zentralen Maßnahme für IT-Sicherheit und Compliance. Erfahren Sie, warum sich frühes Handeln lohnt.

Cyberangriffe zählen heute zu den größten Geschäftsrisiken und der Mittelstand steht dabei längst im Fokus der Angreifer. Gleichzeitig verschärft die EU mit der NIS-2-Richtlinie die Anforderungen an die IT-Sicherheit und verpflichtet Unternehmen dazu, umfassende Schutzmaßnahmen zu implementieren. Für Versäumnisse haftet die Geschäftsführung persönlich. Ein zentrales Element, um die eigene digitale Resilienz zu stärken, ist die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sie verhindert, dass unsichere oder gestohlene Passwörter zum direkten Einfallstor für Cyberkriminelle werden, indem Nutzer mindestens einen weiteren Identitätsnachweis erbringen müssen. NIS-2 nennt MFA ausdrücklich als zentrale Maßnahme – für Unternehmen in kritischen Infrastrukturen wird sie ab 2026 verpflichtend.

 

Multifaktor-Authentifizierung: Pflicht ab 2026 für kritische Infrastrukturen
Anfang 2026 setzt Deutschland die neuen rechtlichen Vorgaben zur Cybersicherheit um, die auf der EU-NIS-2-Richtlinie basieren. Das Bundesinnenministerium plant, die Vorgaben bis dahin gesetzlich zu verankern. Von den neuen Regelungen sind schätzungsweise rund 29.000 Unternehmen betroffen, insbesondere im Bereich kritischer Infrastrukturen, darunter die Bereiche Energie, Verkehr, Trinkwasser, Telekommunikation, Lebensmittelproduktion und Abwasserversorgung.

 

Relevanz für den Mittelstand: MFA als Schlüsselelement technischer Compliance 
Auch für mittelständische Unternehmen ist es der richtige Zeitpunkt, sich mit NIS-2 auseinanderzusetzen und konkrete Schutzmaßnahmen einzuführen – vor allem die Multifaktor-Authentifizierung. Wer frühzeitig handelt, reduziert nicht nur Haftungsrisiken, sondern verschafft sich auch einen Wettbewerbsvorteil durch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. So wie Sie den Zugang zum Firmengebäude über Nacht abschließen oder mit Zugangskontrollen ausstatten, sollten Sie auch Ihre digitalen Türen mit MFA sichern. Denn unabhängig von staatlichen Vorgaben schützen Sie mit MFA Ihr Unternehmen, Ihre Daten und Ihre Geschäftsgrundlage. 

 

Wichtig: Cyberversicherungen setzen MFA inzwischen größtenteils voraus. Viele Maßnahmen, welche unter NIS-2 fallen, werden auch von Versicherungen als Auflage vorgeschrieben.

 

Welche Anforderungen die EU in der NIS-2-Richtlinie festgelegt hat, lesen Sie in diesem Beitrag: 

NIS2-Vorgaben durch EU

 

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